Hitze führt zu mehr Einsätzen

Die Hitzewoche war für den Rettungsdienst eine echte Herausforderung und ein Stresstest für Personal und Material. Ausgezahlt hat sich, dass der DRK Kreisverband alle DRK Rettungswachen mit Klimageräten ausgestattet hat. Fahrzeugausfälle gab es keine.
Im Vergleich zu normalen Sommerwochen war das Einsatzaufkommen im Kreis deutlich höher – rund 30 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Außerdem gab es 13 sogenannte KatRetter-Einsätze. Dabei werden über eine Smartphone-App freiwillige Ersthelfer in der Nähe eines Notfalls alarmiert, um bei zeitkritischen Einsätzen – etwa einem Herz-Kreislauf-Stillstand – die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Das sind etwa dreimal so viele Einsätze wie üblich.
Hinzu kamen 17 Einsätze der Rettungsdienstverstärkung. Das bedeutet: Dienstfreies Personal musste zusätzlich alarmiert werden, um Rettungswagen nachzubesetzen, weil das außergewöhnlich hohe Einsatzaufkommen mit der regulären Besetzung nicht mehr zu bewältigen war.