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Ein bisschen fühlt man sich als Held

Andree van Hoorn (Foto: Kaltenschnee)

Andree van Hoorn kommt gerade aus der Nachtschicht. Er sieht müde aus - aber nur ein klein wenig. Auf jeden Fall nimmt er sich nach zwölf Stunden Dienst noch die Zeit für ein kleines Fotoshooting in der Fahrzeughalle. Von seiner Arbeit als Notfallsanitäter, von Schichtarbeit und Dienstplänen, von seinem Traumberuf und dem Alltag auf der Rettungswache hat er schon ein paar Tage zuvor berichtet.

# Herr van Hoorn, als Mitarbeiter im Rettungsdienst arbeiten Sie im Schichtdienst. Das gilt als sehr belastend. Erleben Sie das auch so?

Andree van Hoorn: An die Schichtarbeit gewöhnt man sich. Wir haben einen recht verlässlichen Dienstplan, einen Jahresdienstplan mit einem weitgehend festen Rhythmus. In den sechs Jahren, in denen ich nun hier bin, habe ich es vielleicht zweimal erlebt, dass ein kompletter Dienstplan geändert wurde. Das kann passieren, wenn zum Beispiel ein neues Fahrzeug hinzukommt. Ich weiß jetzt schon verbindlich, wann ich im August arbeiten muss. Den finalen Plan bekommen wir jeweils am 20. eines Monats für den Folgemonat. 

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Neues aus der ambulanten Pflege

Wundern Sie sich nicht. Monika Bischoff, Leiterin der ambulanten Pflege des DRK Kreisverbandes Büdingen, hat geheiratet und den Nachnamen ihres Mannes angenommen. Sie heißt nun Monika Savioli. (Foto: Kaltenschnee)

Pflegebedürftige Menschen mit anerkanntem Pflegegrad haben Anspruch auf vielerlei Pflegeleistungen, die von der Pflegeversicherung gedeckt sind. Monika Savioli, Leiterin der Ambulanten Pflege des DRK-Kreisverbandes informiert im Gespräch über Neuerungen rund um die sogenannte Entlastungsleistungen nach §45b des 9. Sozialgesetzbuches.

Wie der Begriff bereits vermuten lässt, dienen diese Leistungen zum einen dazu, pflegende Angehörige zu entlasten. Zum anderen sollen sie die Pflegebedürftigen in deren Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit im Alltag fördern. Um beides sicherzustellen, haben diese Menschen monatlich einen Anspruch auf einen Betrag von 125 Euro von ihrer Pflegekasse. Dieses Geld kann unter anderem für Hilfen im Haushalt verwendet werden, aber auch für Kurzzeitpflege oder Leistungen bei der Tages- und Nachtpflege. „Wir haben Kunden, zu denen alle zwei Wochen eine unserer Haushaltshilfen kommt, um sauberzumachen.“ Wird der Entlastungsbetrag innerhalb eines Kalenderjahres nicht ausgeschöpft, können die Beträge in das folgende Kalenderhalbjahr übertragen werden. Sie verfallen dann erst zum 30. Juni.

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300 Tests täglich

Rhea Aull und Sandra Besters (Foto: Kaltenschnee)

So ein Schnelltest geht schnell im DRK-Schnelltestzentrum in Büdingen. Im Minutentakt kommen Menschen jeden Alters herein. Mit einem QR-Code, den sie nach ihrer Terminbuchung auf der Seite des DRK-Kreisverbandes Büdingen erhalten haben, melden sie sich am Check-In an. Anschließend werden sie in einer der drei Teststraßen auf das Corona-Virus getestet. „Im Moment ist es noch ziemlich ruhig. Früh am Morgen und nachmittags ab 16 Uhr ist richtig viel los“, sagt Sandra Besters, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Rhea Aull und ihrem Kollegen Maurice Michalik an diesem Tag Dienst hat. 

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