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Helfen statt gaffen

 

„Gaffen kann Menschenleben gefährden, weil die Rettungskräfte dadurch akut bei ihrer Arbeit behindert werden“, warnt Fabian Thoma, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Büdingen, anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 11. September. Rettungskräfte könnten dann nicht schnell genug am Unfallort sein, die Versorgung der Verletzten werde verzögert. „Das kann für die Betroffenen lebensgefährlich sein“, so Fabian Thoma weiter. „Und da haben wir noch gar nicht über die zunehmende Sensationslust Schaulustiger gesprochen, mit der unsere Rettungskräfte immer wieder konfrontiert sind, oder darüber, dass einige Gaffer Unfallgeschehen mit dem Handy filmen und in Sozialen Medien weiterverbreiten.“ Schaulustige, die verunglückte Fahrzeuge und Verletzte fotografieren oder filmen, begehen eine Straftat. Sie müssen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe rechnen.

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Die Zinkbadewanne muss draußen bleiben

Heike Kaiser (Foto: Elke Kaltenschnee)

„Ich liebe meinen Beruf!“, sagt Heike Kaiser heiter und das Ausrufezeichen am Ende des Satzes ist deutlich zu hören. Seit etwas mehr als 20 Jahren ist die 56-Jährige in der Altenpflege tätig und kann sich gar nicht vorstellen, eine andere Tätigkeit auszuüben.
Drei Jahrzehnte ist es her, dass die gebürtige Hünfelderin mit ihrem Mann nach Büdingen zog. Zunächst kümmerte sie sich als Hausfrau und Mutter um das Wohl ihres Mannes und ihrer drei Kinder. Als die Drei aus dem Gröbsten herauswaren, im Jahr 1999, nahm Heike Kaiser an einer dreimonatigen Maßnahme teil, die sie bei ihrem Wiedereinstieg ins Berufsleben unterstützen sollte. Unter anderem stand ein vierwöchiges Berufspraktikum auf dem Programm. Heike Kaiser entschied sich, es bei einem Ambulanten Pflegedienst in Gelnhausen abzuleisten. „Die Arbeit dort hat mir so viel Spaß bereitet, dass ich beschloss, weiterhin in der Pflege zu arbeiten.“ Inzwischen ist Heike Kaiser seit 21 Jahren als Pflegehelferin tätig, fünf davon im DRK Kreisverband Büdingen.

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