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Offizieller Spatenstich neue DRK Rettungswache Gedern

In Gedern hat kürzlich der offizielle Spatenstich für die neue DRK Rettungswache an der Weningser Straße stattgefunden. Neben Landrat Jan Weckler nahmen auch Gederns Bürgermeister Guido Kempel, der Vorstandsvorsitzende des DRK Kreisverbandes Büdingen Dr. Christian Günther sowie seine Stellvertreterin Maritta Mahr an der kleinen Feier teil. Auch Vertreter von RJ Architekten und des Roten Kreuzes waren dabei. 

Dr. Christian Günther bedankte sich im Namen des Vorstands des Roten Kreuzes bei allen Beteiligten für ihr Engagement: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, diesen Neubau zu ermöglichen, und ich freue mich ganz besonders, dass wir unseren Rettungskräften bald eine angenehmere und angemessene Rettungswache für ihren Dienst zur Verfügung stellen können."

Landrat Jan Weckler unterstrich, dass die Bürgerinnen und Bürger ein berechtigtes Interesse daran hätten, dass ihnen im Notfall geholfen werde. Die Rettungswache in Gedern sei ein wichtiger Baustein, um die Hilfsfrist von zehn Minuten einzuhalten. „Ich bin dem DRK Kreisverband Büdingen dankbar, dass er als Leistungserbringer im Rettungsdienst den Bau dieser neuen Rettungswache möglich macht. Die Wache ist eine deutliche Verbesserung für die Notfallversorgung der Menschen in Hirzenhain und Gedern.“ 

Auch Gederns Bürgermeister Guido Kempel freut sich über den Neubau: „In Gedern werden derzeit drei wichtige Infrastrukturprojekte umgesetzt. Neben der neuen Rettungswache sind das das Brandschutzzentrum in Gedern selbst, das Gedern als Schwerpunktfeuerwehr zukunftsfähig machen soll, und das Feuerwehrhaus in Wenings. Die bisherigen Räume der Rettungswache in der ehemaligen Schlossbergklinik – mittlerweile ein Ärztehaus – können dann einer weiteren Nutzung zugeführt werden.“

Fabian Thoma, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Büdingen, erläuterte, dass das Rote Kreuz das Grundstück für den Neubau von einer Gederner Familie gekauft habe. Auf der etwa 945 Quadratmeter großen Wiese wird ein eingeschossiges Gebäude mit einer Fläche von etwa 320 Quadratmetern errichtet. Mit Planung und Bau sind RJ Architekten aus Erfurt und Kassel beauftragt. Wegen der großen Hitze habe sich der Beginn der Bauarbeiten etwas verzögert. Sie sollen nun im Herbst starten. Ende kommenden Jahres soll die neue Rettungswache fertiggestellt und bezogen werden.

Wie am bisherigen Standort am Gederner Schlossberg wird auch an der neuen Wache ein Rettungswagen stationiert sein, der rund um die Uhr einsatzbereit ist. Im Zwei-Schicht-Betrieb bilden jeweils zwei Rettungskräfte die Besatzung des Rettungswagens. Eine Schicht dauert in der Regel zwölf Stunden. Hinzu kommen Auszubildende zum Notfallsanitäter beziehungsweise zur Notfallsanitäterin.

Bauherr der neuen Rettungswache ist der DRK Kreisverband Büdingen. Die Gesamtkosten einschließlich des Grundstückskaufs liegen bei rund 1,7 Millionen Euro. Das Gebäude wird nicht nur den aktuellen Anforderungen des Rettungsdienstes entsprechen, sondern auch klimatisiert sein.

Wie Fabian Thoma sagte, sei der Neubau notwendig geworden, weil der Standort am Schlossberg in die Jahre gekommen sei und nicht mehr den aktuellen Anforderungen an einen Rettungsdienststandort entspreche. „Außerdem sind unsere Rettungskräfte von der Weningser Straße viel schneller auf der Straße und auf dem Weg zu einem Notfall. Davon profitieren sowohl unsere Mitarbeitenden als auch die Menschen, die Hilfe brauchen“, sagte er. 

Foto: Offizieller Spatenstich der neuen DRK Rettungswache in Gedern mit André Luther, stellvertretender Rettungswachenleiter Gedern, Fabian Thoma, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Büdingen, Jörg Möser, RJ Architekten, Marcel Ammersbach, Rettungswachenleiter Gedern, Jens Grusdt, Rettungsdienstleiter DRK Kreisverband Büdingen, Dr. Christian Günther und Maritta Mahr ,Vorstandsvorsitzender und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des DRK Kreisverbandes Büdingen, Susanne Tietze, RJ Architekten, Landrat Jan Weckler, André Hübsch, stellvertretender Rettungsdienstleiter DRK Kreisverband Büdingen, und Gederns Bürgermeister Guido Kempel. (Foto: Elke Kaltenschnee)