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Isabell Heck ist unsere neue Schatzmeisterin

Andreas Schlaich, 2. stellvertretender Vorsitzender, Dr. Christian Günther, Vorstandsvorsitzender, Isabell Heck, Schatzmeisterin, Fabian Thoma, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes, und Maritta Mahr, 1. stellvertretende Vorsitzende (v.l.). (Foto: DRK Kreisverband Büdingen)

Im vergangenen Herbst musste unsere Jahreshauptversammlung wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen ausfallen. Kürzlich wurde die ausgefallene Sitzung nachgeholt. Die Delegierten trafen im Wappensaal des Gederner Schlosses zusammen. Wichtigster Tagesordnungspunkt an diesem Abend: die Wahlen zum Vorstand des gemeinnützigen Vereins. 

Wie erwartet wurde der amtierende Vorstand mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Eine personelle Änderung gab es freilich doch: Thorsten Blum, der 13 Jahre lang das Amt des Schatzmeisters mit großer Expertise ausfüllte, hatte bereits bei der letzten Vorstandswahl erklärt, dass er nur noch für diese eine Wahlperiode zur Verfügung stehe und anschließend sein Amt in jüngere Hände geben wolle. Zu seiner Nachfolgerin wurde nun Isabell Heck gewählt. Die 28-Jährige ist als Steuerfachangestellte in einem Büdinger Steuerbüro tätig. Sie nutzte die Gelegenheit, sich den Delegierten der Ortsvereine und der Bergwacht Schotten kurz vorzustellen: „Mein Großvater hat sich jahrzehntelang im Roten Kreuz als Schatzmeister engagiert. Daher fühle auch ich mich der gemeinnützigen Organisation sehr verbunden, möchte mich im DRK ehrenamtlich engagieren und mein Fachwissen einbringen.“

Dr. Christian Günther, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbandes, würdigte die Verdienste des Scheidenden: „Thorsten Blum hat für diese 13 Jahre im Dienst des Roten Kreuzes und im Dienst der Menschen unseren großen Dank, unsere Anerkennung und unseren Respekt verdient. Wir wünschen uns, dass er seiner Nachfolgerin Isabell Heck mit Rat und Tat zur Seite steht, und dem Kreisverband auch weiterhin verbunden bleibt.“ 

Wir werden gebraucht

Kajta Weinel macht's vor:  Fiebermessen, medizinische Masken, Kontaktdatenerfassung und Desinfektion am Eingang der Tagesbetreuung (Foto: Kaltenschnee)

Seit vier Jahren leitet Katja Weinel die DRK Tagespflege im Bachmichel. Eine größere Herausforderung als die Coronapandemie hat sie in dieser Zeit nicht erlebt: „Das war und ist ein beispielloses Ereignis.“ Sie kann sich noch gut erinnern, wie es angefangen hat: „Ganz harmlos nämlich.“ Noch im Februar 2020 sei das Virus ganz weit weg gewesen. Genau wie in den voran gegangen Jahren hätten Betreute und Mitarbeitende im Bachmichel Fasching gefeiert. „Wir haben für unsere Gäste eine Woche Fasching gefeiert, waren jeden Tag verkleidet. Wie immer waren die Gardemädels des Büdinger Carneval Clubs da“ berichtet Katja Weinel.

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Helfen statt gaffen

 

„Gaffen kann Menschenleben gefährden, weil die Rettungskräfte dadurch akut bei ihrer Arbeit behindert werden“, warnt Fabian Thoma, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Büdingen, anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 11. September. Rettungskräfte könnten dann nicht schnell genug am Unfallort sein, die Versorgung der Verletzten werde verzögert. „Das kann für die Betroffenen lebensgefährlich sein“, so Fabian Thoma weiter. „Und da haben wir noch gar nicht über die zunehmende Sensationslust Schaulustiger gesprochen, mit der unsere Rettungskräfte immer wieder konfrontiert sind, oder darüber, dass einige Gaffer Unfallgeschehen mit dem Handy filmen und in Sozialen Medien weiterverbreiten.“ Schaulustige, die verunglückte Fahrzeuge und Verletzte fotografieren oder filmen, begehen eine Straftat. Sie müssen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe rechnen.

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